
Nicht nur in der Stadt, sondern auch in Wald und Flur teilen Radfahrer, Wanderer, Spaziergänger und Hundebesitzer die Wege. Um ein positives Miteinander im hektischen Alltag oder bei der Wanderung in der freien Natur zu fördern, sind gerade für Hundebesitzer guter Gehorsam und ein angepasstes Sozialverhalten ihrer Vierbeiner unerlässlich. Wie reagiert der Hund, wenn plötzlich ein laut klingelnder Radfahrer auf seine Anwesenheit aufmerksam macht, ein Regenschirm aufgespannt wird oder eine Gruppe Wanderer passiert werden muss?
Das entspannte Verhalten im Straßenverkehr und anderen Alltagssituationen, ruhiges Warten, ein guter Grundgehorsam und die Leinenführigkeit in verschiedenen Situationen sind Teil der Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung, die am vergangenen Wochenende durch die Kreisjägerschaft Paderborn abgenommen wurde.
14 Hunde und ihre Führer stellten sich der Prüfung, bei der neben verschiedenen Gehorsamsfächern, auch das Wesen und die Sozialisierung des Hundes getestet werden und bestanden diese erfolgreich.
Auch für Jagdhunde sind diese Eigenschaften wichtig und eine entsprechende Begleithundeprüfung stellt eine gute Ergänzung zu den jagdlichen Hundeprüfungen dar, die ein Jagdhund ablegen muss, wenn er im jagdlichen Einsatz geführt werden soll. Zudem gibt es in einigen Städten und Kreisen eine Ermäßigung der Hundesteuer, wenn der Hund eine entsprechende Begleithundeprüfung abgelegt hat.
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